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Zuhause / Nachrichten / Branchennachrichten / Erklärte Gleichstrommotoren: Funktionsprinzip, Typen und Bürsten- oder Bürstenmotoren
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+86-15021943462Ein Gleichstrommotor ist ein elektromechanisches Gerät wandelt elektrische Gleichstromenergie in rotierende mechanische Bewegung um durch die Wechselwirkung magnetischer Felder. Strom fließt durch eine Spule (den Anker oder die Wicklung), die in einem Magnetfeld positioniert ist, und die resultierende Lorentzkraft auf den stromdurchflossenen Leiter erzeugt ein Drehmoment, das die Welle in Drehung versetzt.
Das Funktionsprinzip beruht auf einer einfachen Rückkopplungsschleife zwischen elektrischer und magnetischer Energie: Wenn Strom durch die Wicklung fließt, erzeugt er ein eigenes Magnetfeld, das mit den festen Magneten (oder Feldwicklungen) des Motors interagiert. Diese Wechselwirkung erzeugt eine Kraft senkrecht zum Strom und zum Magnetfeld, beschrieben durch die Fleming-Regel der linken Hand, die den Rotor in kontinuierliche Rotation treibt, solange Strom fließt und die Polarität im richtigen Moment wechselt.
Der Hauptunterschied besteht darin, wie der Strom im Motor geschaltet wird: Bürstenmotoren verwenden physische Kohlebürsten und einen mechanischen Kommutator, während bürstenlose Motoren elektronische Steuerungen und Positionssensoren verwenden. Bei einem bürstenbehafteten Gleichstrommotor wird der rotierende Anker über federbelastete Bürsten mit Strom versorgt, die gegen einen segmentierten Kommutator drücken, der die Stromrichtung mechanisch umkehrt, wenn sich die Welle dreht.
Bei einem bürstenlosen Gleichstrommotor ist diese Anordnung umgekehrt: Die Permanentmagnete sitzen auf dem Rotor und die Wicklungen sind am Stator befestigt. Ein elektronischer Drehzahlregler schaltet den Strom nacheinander durch die Statorwicklungen und nutzt dabei die Rückmeldung von Hall-Effekt-Sensoren oder die Rück-EMK-Erfassung, um jeden Wechsel präzise zu steuern. Da es im Laufe der Zeit nicht zu einer Abnutzung durch physischen Kontakt kommt, halten bürstenlose Motoren deutlich länger und laufen bei einer bestimmten Ausgangsleistung effizienter.
| Faktor | Gebürsteter Gleichstrommotor | Bürstenloser Gleichstrommotor |
|---|---|---|
| Kommutierung | Mechanisch (Kollektorbürsten) | Elektronisch (Controller-Sensoren) |
| Wartung | Die Bürsten sind abgenutzt und müssen ersetzt werden | Kein Bürstenverschleiß, weitgehend wartungsfrei |
| Effizienz | Geringer aufgrund von Bürstenreibung und Lichtbogenverlusten | Höher, typischerweise 85–90 % |
| Komplexität kontrollieren | Einfach, funktioniert mit grundlegender PWM-Spannungssteuerung | Erfordert einen elektronischen Geschwindigkeitsregler |
| Typische Kosten | Niedrigere Vorabkosten | Höhere Vorabkosten, niedrigere Lebenszeitkosten |
Über die Aufteilung zwischen bürstenbehafteten und bürstenlosen Gleichstrommotoren hinaus werden Gleichstrommotoren auch danach kategorisiert, wie die Feldwicklung relativ zum Anker verbunden ist, was ihr Drehmoment- und Drehzahlverhalten unter Last beeinflusst.
Gleichstrommotoren bleiben in vielen Anwendungen die bevorzugte Wahl, weil Sie bieten präzise, leicht steuerbare Geschwindigkeit und Drehmoment mit einem einfachen spannungsbasierten Steuerschema . Die Geschwindigkeit ist ungefähr proportional zur angelegten Spannung und das Drehmoment ist ungefähr proportional zum Strom, wodurch sie im Gegensatz zu den meisten Wechselstrommotoren ohne komplexe frequenzbasierte Antriebselektronik einfach zu steuern sind.
Die Auswahl des richtigen Gleichstrommotors beginnt mit der Anpassung der Drehmoment- und Drehzahlanforderungen an die tatsächliche Last und nicht nur an der Nennspannung. Berechnen Sie das erforderliche Drehmoment bei Betriebsdrehzahl, fügen Sie einen Spielraum für Anlauf- und Spitzenlastbedingungen hinzu und prüfen Sie dann, ob das Dauerdrehmoment des Motors diesen Wert abdeckt, ohne seine thermischen Grenzen während des Normalbetriebs zu überschreiten.
